Weihrauch-Öl, arabisch

Weihrauch-Öl, arabisch

Besinnliche-Stunden-Öl

Anwendung

Atemwege: Bronchitis, Katarrh, Asthma, Heiserkeit Schmerzen: Rheuma, Arthritis, Bauchschmerzen Nerven: Grübelei, Unentschlossenheit, Zukunftsangst Haut: ölige, fettige Haut Uro-, Genitaltrakt: Cystitis, Nephritis, Unterleibsentzündungen, Menstruationsbeschwerden Magen-Darm: Völlegefühl, Verdauungsprobleme

Herkunftsregion

Der eingetrocknete Wundsaft der Boswelia-Arten, der in Form von echten Harzkörnern (Tränen, Tropfen) gewonnen wird, ist der echte Weihrauch. Die Bäume wachsen in trockenen, felsigen Gebieten mit heißem Klima, wie das Horn von Afrika (Somalia, Äthiopien), Arabien und Indien.

Botanisch

Das echte Weihrauchharz wird von dem Weihrauchbaum gewonnen, der zur Gattung boswelia, in der Familie der Balsamgewächse burseraceae gehört. Zu ihrer Art gehört auch der Somalische Weihrauch (boswelia sacra). Dieser Baum, der eine Wuchshöhe bis 8 Meter erreicht, hat eine ausgetrocknete, spröde Rinde und trägt große, traubenartige Blütenstände.

Geschichte

Schon im 4. und 5. Jahrhundert v. Chr. Wurde Weihrauch zu Ehren der Götter geopfert. Der Sonne wurde morgens, mittags und abends ein Weihrauchopfer gebracht. Die Ägypter brauchten ihn als Grabbeigabe, zum Einbalsamieren und als Heilmittel. Im Neuen Testament gehört er zu den kostbaren Gaben der Weisen aus dem Morgenland. Erst viel später bürgerte sich der Gebrauch von Weihrauch mit an Ketten geschwungenen Weihrauch-Räucherpfannen im Gottesdienst ein.

Gewinnung des Harzes

Durch Verletzen der Baumrinde quillt zuerst eine milchige Flüssigkeit heraus, die als Schutz gegen äußere Einflüsse dient; es ist also ein körpereigenes Heilmittel des Weihrauchbaums. Dann einige Wochen später verhärtet sich die Flüssigkeit in tränengleichen orangebraune Stückchen in der Größe einer Erbse bis Walnuss, die im Laufe der Zeit immer besser und reiner werden. Die ungefähre Harzausbeute eines Baumes liegt bei 3 bis 20 Kilogramm.

Herstellung des ätherischen Öls

Das ätherische Öl wird mittels Wasserdampfdestillation aus dem Harz gewonnen.

Aussehen / Duft

unterschiedlich große, gelblich, orange, bräunliche Harzkristallstückchen / balsamisch, voll, süß, harzig

Heilwirkung / Duftnote

antiseptisch, desinfizierend, harntreibend, verdauungsfördernd, schmerzlindernd / beruhigend, stärkend, besänftigend, klärend / besinnliche Stunden

Anwendungseinschränkungen

während der Schwangerschaft

Passt gut zu

Benzoe, Lavendel, Myrte, Orange, Patchouli, Sandelholz, Zitrone, Zypresse

Kontakt

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