Rosmarin-Öl

Rosmarin-Öl

Muntermacher-Öl

Anwendung

Atemwege: Husten, Bronchitis Magen-Darm: Blähungen Schmerzen: Kopfschmerzen, Rheuma, Gicht, Arthritis Nerven: Depressionen, Müdigkeit,

Herkunftsregion

Seit alter Zeit wird der Rosmarin als Gewürz-, Heil- und Zierpflanze auf den sonnigen, trockenen und kalkhaltigen Böden rund ums Mittelmeer kultiviert und verwildert gelegentlich.

Botanisch

Der Rosmarin (rosmarinus officinalis) gehört zu Gattung Rosmarinus und der Familie der Lippenblütler. Der immergrüne, aromatisch duftende, buschige Strauch erreicht eine Wuchshöhe bis zu 2 Meter. Die langen, sehr schmalen Blätter sind auf der Oberseite tiefgrün und runzlig und auf der Unterseite weißlich behaart. Der Rosmarin kann das ganze Jahr immer wieder Blüten tragen.

Geschichte

Der Rosmarin wurde schon im Altertum als Arznei und Gewürz sowie für Kränze und Räucherungen verwendet. Seit alters gilt er als Symbol der Liebe und Fruchtbarkeit. Die Römer schmückten ihre Hausgötter mit Rosmarinkränze und verbrannten sie dann zu ihren Ehren. In der Antike galt der Rosmarin als eine den Göttern geweihte Pflanze. Im Mittelalter stand er in dem Ruf, Krankheiten und - bes. bei Geburt, Hochzeit und Tod - Unheil sowie Geister zu bannen. Die Jungfrau Maria soll ihr Kind unter einen Rosmarinstrauch in Sicherheit gebracht haben.

Kulinarisch

Frische Rosmarinzweige werden auch oft zu Kräuteressig gegeben. Wegen ihres reinen Geruchs werden die frischen Blätter gern als Gewürz bei Fleisch-, Fisch- sowie Eintopfgerichten genommen.

Herstellung des ätherischen Öls

Blätter und Blüten enthalten etwa 1% ätherisches Rosmarinöl, das durch Wasserdampfdestillation gewonnen wird.

Aussehen / Duft

klar, hellgelblich / intensiv aromatisch, harzig, leicht bitter, kampfer- und eukalyptusähnlich, klar, frisch

Heilwirkung / Duftnote

herzstärkend, kreislaufanregend, stark antiseptisch, entkrampfend, schmerzlindernd / nervenstärkend, erfrischend, belebend, konzentrationsfördernd, beruhigend / Muntermacher, für Morgenmuffel

Anwendungseinschränkungen

bei Bluthochdruck, während Schwangerschaft, bei Kindern, bei Epilepsie, evtl. Hautreizung

Passt gut zu

Basilikum, Bergamotte, Pfefferminze, Wachholder, Weihrauch, Zitrusöle

Kontakt

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