Lobelie, Aufgeblasene Lobelie

Lobelie, Aufgeblasene Lobelie

 


 

Anwendung

Atemwege: Asthma, Bronchitis, Bronchialasthma, Husten, Keuchhusten

Nerven: nervöse Anspannung

Schmerzen:  Muskelbeschwerden,

Heilwirkung

Die Aufgeblasene Lobelie oder das Glockenblumengewächs  stimuliert das Atemzentrum im Stammhirn, so dass man wieder tief durchatmen kann. Lobelia-Extrakt lähmt die Nervenendigungen des Lungenvagus , entspannt die Muskeln der Lungenbläschen, weitet sie dadurch und aktiviert die Atmung, so dass der Schleim leichter abgehustet werden kann.

Wird die Lobelie geraucht, hat sie eine ähnliche Wirkung  wie das Nikotins des Tabaks. Deshalb wird sie gern geraucht, von Menschen, die das Rauchen aufgeben wollen.

Herkunftsregion

Die Aufgeblasene Lobelie ist in weiten Teilen Nordamerikas beheimatet. Sie wächst an Wegrändern, auf Feldern und bevorzugt sauren Boden.

Botanisch

Die Aufgeblasene Lobelie (lobelia inflata) ist eine bis zu 50 Zentimeter hohe, einjährige Pflanze mit milchigen, gefurchten Stängel, der weiche, stängellose, elliptisch bis ovale Blätter tragen. Die zahlreichen, blassvioletten Blütchen stehen in den Achseln der oberen Blätter. Auffallend ist die aufgeblasene, aufgeschwollene, bauchige Frucht, die der Pflanze den Namen gibt.

Die Blütezeit ist vom Juli bis August

Es gibt u.a. folgende  Arten von Lobelien:

·         Aufgeblasene Lobelie (lobelia inflata)

·         Chinesische Lobelie (lobelia chinensis)

·         Blaue Kardinalsblume (lobelia siphilitica)

Manche Lobelienarten sind auch beliebte Zierpflanzen.

Geschichte

Die Lobelie war bei den Indianern Amerikas ein traditionelles Heilmittel für viele Beschwerden, wie z.B. bei Atemwegs- und Geschlechtskrankheiten und als Brechmittel. Sie wurde ebenfalls als Tabakersatz geraucht, da sie auch magische Eigenschaften haben soll.

Verwendete Teile

Im Herbst werden die Sprossteile geerntet und getrocknet. In ihnen sind die wertvollen, krampflösenden Eigenschaften, die so vorzüglich gegen Atemwegsbeschwerden wirken.

Anwendungseinschränkungen

- bei Schwangerschaft und während des Stillens

- immer nur sehr kleine Mengen benutzen, da sich die positive Wirkung   auf die Atmung bei Überdosierung umkehren kann

 

 

Kontakt

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