Lindenblüten

Lindenblüten

Husten

 


 

Anwendung
Atemwege: fiebrige Erkältungen, trockenen Reizhusten, Schnupfen, Bronchitis
Nerven: Herzrasen, Schwindel, Migräne, Stress
Schmerzen:  Nervosität, Rheuma, Darmkrämpfe

Heilwirkung
Lindenblüten werden gern zur Steigerung des Wohlbefindens benutzt.  Zusammen mit Lavendel sind sie einschlaffördernd. In der Aromatherapie werden die Blüten oder das ätherische Lindenblütenöl gern gegen Migräne, Stress und anderer Beschwerden eingesetzt. Wichtig ist die schweißtreibende und abwehrkräftemobilisierende Wirkung, die bei  fieberhaften Erkältungskrankheiten, Schnupfen und Schwitzkuren genutzt wird – auch für Kinder geeignet.

Herkunftsregion
In Europa war die Winterlinde für 2000 Jahren bis nach der letzten Eiszeit ein wichtiger Bestandteil des Urwaldes. Nach Großbritannien kamen zuerst die Sommerlinde vor 8000 Jahren und später die Winterlinde vom europäischen Festland. Nun ist der  Lindenbaum auf der gesamten nördlichen Halbkugel beheimatet.

Botanisch
Die Linden (tiliaceae) sind bis zu 30 Meter hohe Laubbäume mit einer glatten Rinde. Sie tragen die typisch herzförmigen Blätter. Die Sommerlinde blüht in der Zeit zwischen Juni und August und bildet dann einen süßlich duftenden Blütenstand (tilia platyphyllos) mit langen, zungen- bis flügelartigen, dünnhäutigen, blass gelben bis grünlichen  Tragblättern und  gelben Blütchen. Die Frucht ist rund mit einem Durchmesser von ca. 8 Millimeter.
Man unterscheidet zwei Arten von Linden, die Sommer- und Winterlinde, die beide überall in Europa wachsen. Beide gehören zur Familie der Lindengewächse (tiliaceae). Im Gegensatz zur Sommerart hat die Winterart kleinere Blätter, mehr Blüten und blüht 14 Tage später. Ein weiterer Unterschied sind die Haarbüschel an der Unterseite der Laubblätter, die bei der Winterlinde rötlichgelb und bei der Sommerlinde weißlich sind.

Mythische Geschichte
Der griechischen Mythologie nach zeugte der Gott Kronos in Gestalt eines Hengstes den Kentauren Chiron. Seine Mutter, die Meeresnymphe Philyra, schämte sich so sehr ihres Sohnes, dass sie die Götter anflehte, sie in einen Baum zu verwandeln. Sie wurde eine Linde (phylra).
Oft wurde und wird die Linde als Ort für Liebende besungen oder als Symbol für Fruchtbarkeit verehrt. In Skandinavien war sie ein bevorzugter Ort für Feen und Elfen.


Verwendete Teile
Die Blütenstände mit den pergamentartigen Hochblättern  von beiden Lindenbaumarten werden in der Pflanzenheilkunde eingesetzt  - als ätherisches Öl und auch als Lindenblütenkraut. Sofort nach dem Aufblühen sollten die Lindenblüten gesammelt und getrocknet werden, damit die großmöglichste  Wirkung  gegeben ist.

Anwendungseinschränkungen
sind nicht bekannt. Herzkranke sollten vielleicht nicht zu viele Schwitzkuren machen.

Kontakt

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