Hopfen

Hopfen

Ausgleich


 

Anwendung
Atemwege: Asthma, spastische Bronchitis
Nerven:  Einschlaf- und Durchschlafprobleme, Angst, nervöse Anspannung
Schmerzen: Krämpfe im Magen- und Darmtrakt, Perioden- und Wechseljahrebeschwerden
Hopfen ist zusammen mit Baldrian ein sehr gutes Schlafmittel. Diese Zusammensetzung findet man auch in Fertigarzneimittel.

Heilwirkung
Es gibt drei große Wirkungsgruppen des Hopfens:
1. Die Bitterstoffe wirken stimulierend und gleichzeitig krampflösend auf  Magen, Darm  und den weiblichen Unterleib.
2. Der Hopfen wirkt auch entkrampfend auf den Atemapparat.
3. Er wirkt wunderbar ausgleichend und beruhigend bei allen nervösen Beschwerden und hilft bei Schlaflosigkeit.
Hopfen wird gern auch mit anderen Heilpflanzen verwendet.

Herkunftsregion
Der Hopfen ist in Europa und Asien beheimatet. Bei und ist er häufig kultiviert, wächst aber auch wild auf feuchten Böden.

Botanisch
Der Hopfen (humulus lupulus) gehört zu der Familie cannabaceae, den Hanfgewächsen und wird 3 bis 6 Meter hoch. Er ist eine Schlingpflanze, dessen Trieben 6-12 Meter Länge erreichen. Die Stängel verholzen nicht und tragen drei- bis vierlappige raue Blätter. Die männlichen Triebe sind unscheinbar mit weißlichen, kleinen Blüten, während die weiblichen in dichten, verzweigten Blütenständen stehen, die mit Lupulindrüsen (lupuli glandula) besetzt sind und später die großen Hopfenzapfen bilden. Volkstümlich trägt der Hopfen auch die Namen Hopfenblüte, Hopfenzapfen und Wilder Hopfen.

Geschichte
Schon die Ägypter und Babylonier nahmen die aromatische Pflanze zur Herstellung von Bier. Als man den Hopfen im 16. Jahrhundert zum ersten Mal in England zum Bierbrauen verwendete, liefen einige Bürger Sturm gegen das gottlose Kraut. Den Menschen im Mittelalter war die beruhigende Wirkung des Hopfens bekannt.

Verwendete Teile
Hopfenzapfen (weibliche Fruchtstände) sind aus Blättern bestehende, zapfenähnliche Gebilde. Sie werden im Spätsommer geerntet, kurz bevor sie völlig ausgereift sind, damit die Blütenstände während der Ernte nicht ihre Drüsenschuppen verlieren. Sie können frisch verwendet werden,  zumeist nutzt man sie aber getrocknet. Wichtige wirksame Inhaltsstoffe sind Bitterstoffe und ätherisches Öl.

Anwendungseinschränkungen
während der Schwangerschaft und des Stillens

Kontakt

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