Baldrian

Baldrian

Schlaf

Anwendung

Atemwege: Asthma, Husten Nerven: Schlafstörungen jeglicher Art, Nervosität, Menopausesymptome, Angst, Verkrampfungen, Unruhe, geistiger Erschöpfung, Trägheit, Stress, Anspannung, Konzentrationsschwäche Schmerzen: Kopfschmerzen, Magen- und Darmbeschwerden, Kolitis, Magenkrämpfe, Reizmagen, Muskelschmerzen, praemenstruelle Beschwerden

Heilwirkung

Baldrian hat eine stark beruhigende Wirkung, die nicht suchtauslösend ist. Er gehört zu den wichtigsten pflanzlichen Tranquilizer, die nicht narkotisieren. und ist ein wichtiger Bestandteil in Fertigarzneimittel, die beruhigend und ausgleichend wirken sollen. Er ist ein hervorragendes Einschlafmittel. Da er an den gleichen Rezeptoren wie Kaffee ansetzt, hebt er seine Wirkung auf.

Herkunftsregion

Der Baldrian ist eine in fast ganz Europa, Asien und den Anden verbreitete Pflanze, die das gemäßigte Klima bevorzugt. In tropischen Gebieten wächst sie nicht, aber sie liebt feuchte Standorte.

Botanisch

Die Baldriangewächse gehören zu der Familie Valerinazeen mit etwa 250 Arten. Am bekanntesten ist der Gemeine oder Echte Baldrian (valeriana officinalis- vom lateinischen Wort „valere“ = gesund) auch Katzenkraut oder Hexenkraut genannt. Meist handelt es sich um eine krautige Staude, die nur in den Anden auch als Sträucher wachsen kann. Sie wächst auf feuchten Wiesen, in Ufergebüschen und lichteren Wäldern. Es ist eine mehrjährige Pflanze, die eine Wuchshöhe bis 2 Meter erreichen kann und einen aromatischen Duft verströmt, die Wurzeln jedoch riechen sehr streng und durchdringend. Die vielen kleinen weißlich bis rötlichen Blüten blühen zwischen Mai und September und stehen in Dolden zusammen. Der aufrechte, schwach behaarte Stängel trägt gegenständige, gefiederte Blätter, die nach oben hin kleiner werden

Geschichte

Baldrian war schon im Altertum bekannt und wird in mittelalterlichen Schriften als Heilpflanze erwähnt. So wurde er zum Aromatisieren von Zimmern, Kleidern und Wäsche verwendet und sollte nach dem Volksglauben das Vieh vor Hexen schützen. Auch galt er als eines der vielen volkstümlichen Heilmittel gegen die Pest und besonders gegen Epilepsie.

Verwendete Teile

Wurzel und Rhizom (unterirdischer, horizontalwachsender Spross), die im Herbst geerntet werden, wenn die Wirkstoffkonzentration am höchsten ist.

Anwendungseinschränkungen

Nicht während der Schwangerschaft und des Stillens, nicht mit verschreibungspflichtigen Schlaf- und Beruhigungsmittel anwenden, ansonsten sind keine Nebenwirkungen bekannt.

Kontakt

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